Weshalb sind Wechseldrucksysteme
nicht immer die richtige Therapie
bei der Dekubitusbehandlung bzw. -prophylaxe?

In der täglichen Praxis ist es oft problematisch, das geeignete System für den Patienten zu finden, das genau auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
In der Dekubitusprophylaxe und -versorgung sind Wechseldrucksysteme seit Jahren etabliert. Jedoch sollte auf Grundlage neuerer Erkenntnisse und Beobachtungen aus Pflege- und Medizinbereich ihre einheitliche Nutzung mit Skepsis beobachtet werden.

Auch die Ansichten zu diesem Thema haben sich grundlegend verändert. Wurden Druckgeschwüre vor einiger Zeit noch als Auswirkungen von Druck und Scherkräften gesehen, ist heute bekannt, dass auch psychosoziale Faktoren das Geschehen stark beeinflussen können. Daraus lässt sich schließen dass bei früheren Produktentwicklungen ausschließlich die Minimierung von Druck und Scherkräften im Mittelpunkt stand.

Nach dem heutigen Erkenntnisstand ist das Abstimmen auf die Grunderkrankung ein entscheidendes Kriterium zur Auswahl des optimalen Lagerungssystems. Gerade bei Patienten mit Wahrnehmungsstörungen (z.B. Schlaganfallpatienten) können von Wechseldruck-Systemen unerwünschte Nebenwirkungen verursacht werden, die den Heilungsprozess beeinträchtigen.

Veränderungen die beim Einsatz von Wechseldrucksystemen an Patienten zu beobachten sind:

Auch für das Pflegepersonal kann sich der Einsatz von Wechseldrucksystemen schwierig gestalten:

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Quelle: http://www.fm-matratzen.de

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